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Wenige Tage nach der Ankündigung, die Produktion von Model S und Model X einzustellen, sagte Elon Musk, dies sei erst der Auftakt. Die Produktionslinien für Model S und Model X in Fremont werden für die Fertigung von Optimus Gen 3 umgerüstet.

Optimus Gen 3 wird in Fremont gebaut, während die nächste Generation von Optimus (Optimus 4) in Austin bei Giga Texas produziert wird.

Noch weiter vorausblicken

Auf X erklärte Elon die Entscheidung, für Optimus das ältere Werk in Fremont zu nutzen. Er merkte an, dass der Standort mehrfach umgebaut und modernisiert werden musste, um die Automatisierung zu ermöglichen.

Bei der Telefonkonferenz zu den Geschäftsergebnissen sagte Elon, dass für Optimus (Generation 3), der auf den bisherigen Produktionsflächen von Model S und Model X gefertigt wird, eine endgültige Jahreskapazität von 1 Million Einheiten angestrebt wird. Die künftige Produktionslinie in Texas soll deutlich höhere Stückzahlen erreichen, voraussichtlich bis zu 4 Millionen Einheiten pro Jahr bis Ende 2027.

Diese Produktionslinie in Texas soll letztlich auf 10 Millionen Einheiten pro Jahr hochskaliert werden, sofern Teslas Plan wie erwartet umgesetzt wird.

Gen 3 im Vergleich zu Gen 4

Der Fahrplan für Optimus nimmt Gestalt an und umfasst zwei Hauptphasen.

In Phase 1 wird Fremont Optimus der Generation 3 auf den bisherigen Flächen der Produktionslinien für Model S und Model X fertigen. Diese Linie wird die anfänglichen Herausforderungen der Massenproduktion von Optimus bewältigen, darunter die komplexe, völlig neue Lieferkette, die für einen eigens entwickelten humanoiden Roboter erforderlich ist.

In Phase 2 wird Giga Texas zum Standort für den breiter verfügbaren Optimus Gen 4. Die Produktionslinie in Texas wird eine etwa drei- bis viermal so hohe Anfangskapazität wie die Linie in Fremont haben und nach vollständigem Ausbau bis zu die zehnfache Endkapazität erreichen.

Texas ist der neue Hauptsitz für autonomes Fahren

Mit diesem Schritt rückt Giga Texas ins Zentrum von Teslas Strategie für autonomes Fahren. Das Werk in Austin soll einen großen Teil von Teslas KI-Infrastruktur und Produktionslinien beherbergen – seien es die Gehirne (Cortex 1 und 2), die Räder (Cybercab) oder die Karosserien (Optimus Gen 4).

Fremont bleibt ein wichtiger Fertigungsstandort in der Nähe von Teslas Entwicklungs- und Designstudios. Zunehmend wirkt es jedoch wie ein älteres Werk, das vorübergehend genutzt wird, um neue Produktionslinien zu testen und in Betrieb zu nehmen, während Ingenieure vor Ort Probleme beheben.

Weiter iterieren

Tesla hat Optimus Gen 3, dessen Vorstellung für dieses Quartal geplant ist, noch nicht offiziell vorgestellt, doch Elon plant bereits die Fertigung von Gen 4. Tesla beabsichtigt, erste Erkenntnisse aus dem Praxiseinsatz von Gen 3 auf das Gen-4-Model zu übertragen, um dessen Massenproduktion zu erleichtern.