Tesla setzt sein hohes Tempo bei der Software-Iteration fort, und die Feiertage bremsen das Unternehmen nicht aus. Mit dem Software-Update 2025.45.5 und FSD V14.2.2 hat Tesla einen weiteren Ärgerpunkt der Nutzer behoben, der bereits Anfang Dezember aufgefallen war.
Als FSD V14 ausgerollt wurde, führte Tesla deutlich sichtbare Warnungen zur Kamera-Sichtbarkeit ein, die erscheinen, wenn Kameras durch Schmutz, Ablagerungen oder Blendung verdeckt sind. Frühe Versionen stießen jedoch auf Kritik, weil aus den Hinweisen oft nicht klar hervorging, welche konkrete Kamera betroffen war – die Meldung war generisch und zeigte nur ein Kamerabild.
Die Feedback-Schleife
Am 13. Dezember äußerten mehrere Nutzer dieselbe Beschwerde zu den neuen Hinweisen.
Mein Problem mit dieser Warnung ist, dass sie nicht angibt, welche Kamera betroffen ist.
— phil beisel (@pbeisel) 13. Dezember 2025
Außerdem zeigt sie, wenn ich unter Service → Kamera-Sichtbarkeit nachsehe, durchgehend „Keine Probleme mit der Kamera-Sichtbarkeit erkannt.“ an. https://t.co/ys1cl3u4uC
Obwohl das Kamerabild den Kontext lieferte, war es oft schwer zu erkennen, welche Kamera genau betroffen war – vor allem bei nach hinten gerichteten Kameras. Daher reinigten die Nutzer meist alle Kameras statt nur eine einzelne Linse, was die Routine verlängerte.
Das Feedback erregte die Aufmerksamkeit von Yun-Ta Tsai, einem Senior Staff Software Engineer im KI-Team. Tsai merkte an, dass das Team das Feedback gesehen habe und die Meldung verbessern werde. Quelle
Die Lösung
Die Verbesserung kam in einem undokumentierten Update mit FSD V14.2.2 und 2025.45.5.
Die neue Benachrichtigung enthält jetzt eine Textbeschriftung über dem Kamerabild, die ausdrücklich angibt, welche Kamera verdeckt ist. Das Design orientiert sich an der Dashcam-App des Fahrzeugs und hält die Benutzeroberfläche konsistent.
Diese kleine Verbesserung im Alltag nimmt Fahrern das Rätselraten ab, sodass sie schnell die richtige Linse reinigen und mit FSD wieder mit voller Leistung weiterfahren können.















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