TRICK OUT YOUR TESLA · UP TO 60% OFF + FREE US SHIPPINGTRICK OUT YOUR TESLA UP TO 60% OFF + FREE US SHIPPING Shop the SaleShop the Sale →
00 Hrs : 00 Mins : 00 Secs

Deutschland plant EU-Abstimmung zu Tesla FSD (Supervised) für Dezember 2026

Tesla Full Self-Driving (Supervised) in Europe

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gibt an, dass eine EU-weite Entscheidung über die Anerkennung von Full Self-Driving (Supervised) nach einer Verschiebung vom 6. Oktober nun für Dezember 2026 geplant ist.

Das Update wurde bekannt, nachdem @TeslaDE195932 eine Antwort des Bürgerservices des BMDV auf X geteilt hatte. Das Ministerium ergänzte, dass der Technische Ausschuss für Kraftfahrzeuge (TCMV) vor der Abstimmung im Dezember am 6. Oktober weitere Beratungen abhalten wird, und skizzierte Elemente seiner laufenden Prüfung.

Technologieoffen, aber skeptisch bei Geschwindigkeitsüberschreitungen

Nach Angaben des Ministeriums verfolgt Deutschland einen „technologieoffenen und sicherheitsorientierten“ Ansatz. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) steht in direktem Austausch mit der niederländischen Zulassungsbehörde RDW und Tesla, um alle technischen Daten zu analysieren, bevor eine endgültige Abstimmungsposition festgelegt wird. Die RDW war bereits im Frühjahr dieses Jahres für die Zulassung von FSD in Europa verantwortlich.

Beamte merkten an, dass FSD (Supervised) in der Lage zu sein scheint, eine breite Palette an Verkehrsszenarien zu bewältigen, insbesondere bei komplexen Fahrten im Stadtverkehr. Dennoch bestehen weiterhin einige Sicherheitsbedenken:

  • Geschwindigkeitsüberschreitungen durch das System: Regulierungsbehörden sind besorgt, dass FSD die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen unter bestimmten Bedingungen automatisch um bis zu 50 % überschreiten kann.
  • Innerstädtischer Betrieb: Das Ministerium prüft, ob Fahrerassistenzsysteme dieser Art auf dicht befahrenen innerstädtischen Straßen zugelassen werden sollten.
  • Haftung des Fahrers: Die Verantwortung verbleibt vollständig beim Fahrer, da FSD als SAE-Level-2-System eingestuft ist. Im Falle einer Fehlfunktion oder eines Vorfalls liegt die Haftung beim Fahrer und nicht beim Hersteller.

Standpunkt Europas vor Dezember

Deutschlands Sorge wegen der Geschwindigkeitsüberschreitungen hängt mit der „Speed Offset“-Funktion von FSD zusammen. Ähnliche Vorbehalte wurden von Schweden, Frankreich und Kroatien sowie vom Europäischen Verkehrssicherheitsrat (ETSC) geäußert. Kroatien hat FSD dennoch für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen, während Schweden die EU dazu drängt, eine unionsweite Genehmigung zurückzuhalten, bis das System die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen strikt einhält.

Einige Länder haben nicht auf eine Entscheidung aus Brüssel gewartet. Acht europäische Nationen haben bereits eine unabhängige nationale Zulassung für FSD erteilt:

  • Niederlande
  • Belgien
  • Dänemark
  • Litauen
  • Estland
  • Slowenien
  • Tschechien
  • Kroatien

Unterdessen befindet sich Tesla in Gesprächen über eine FSD-Zulassung in Irland und steht in Italien kurz vor einer grünen Ampel.

Es bleibt unklar, ob Deutschland vor der EU-Abstimmung eine eigene nationale Genehmigung erteilen wird. Da das KBA neben dem niederländischen Zulassungsrahmen auch reale Fahrdaten auswertet, lässt das anhaltende Engagement Deutschlands den Weg für eine breitere Einführung offen.